Partsch baut neues LKW-Zentrum

Das Autohaus Partsch verlagert seine LKW-Werkstätte und den kompletten Transporterbereich in ein neu errichtetes Nutzfahrzeug-Zentrum an der B137 in Bad Fischau-Brunn.

Die Pläne reiften schon länger. Die LKW-Werkstätte in der Trostgasse ist durch ihre Lage mitten im engverbauten Wohngebiet längst kein idealer Standort mehr. Zudem ist auch die Werkstätte selbst im Laufe der Zeit zu klein geworden. Nun hat das Wiener Neustädter Traditionsunternehmen Nägel mit Köpfen gemacht und verlagert den Bereich LKW-, Bus- und Transporter-Werkstätte (Leicht- und Schwerfahrzeuge), sowie den Transporterverkauf für Mercedes-Benz und Fiat Professional „auf die grüne Wiese“. Gemeinsam mit der Gemeinde Bad Fischau-Brunn wurde ein ideales Gelände an der B137 (zwischen Hornbach und Autobahnauffahrt Wöllersdorf) mit 28.000 m² Fläche erschlossen. Davon werden in Summe rund 2.500 m² für Werkstätte, Schauraum und Lagerflächen verbaut. Auch eine moderne LKW-Waschstraße wird errichtet. Hinzu kommt ein großzügiges Freigelände für gebrauchte Transporter, das durch die exponierte Lage an der Durchzugsstraße zusätzliche Kunden bringen soll.

Der Spatenstich erfolgte gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Bad Fischau-Brunn sowie den wichtigsten Herstellern Mitte Juli, die Fertigstellung ist für das 1. Quartal 2022 geplant.

Spatenstich für das neue Partsch-Nutzfahrzeugzentrum:
Grundeigentümer Alois Reiterer, Michael Rotschopf (Mercedes-Benz Trucks), Michael Wahl (Mercedes-Benz Vans), GF Johann Jägersberger, Partsch-Stiftungsvorständin Erika Pfeiffer, GF Thomas Ernst, Reinhard Pasteiner und Manfred Penz (Bauausführer ATC), Bgm. Reinhard Knoblauch und Gerhard Durchhalter (Fiat Professional).

In Summe werden rund 8 Mio. Euro investiert und 15 Mitarbeiter vor Ort beschäftigt sein. Geschäftsführer Johann Jägersberger: „Das ist ein wichtiger Schritt um das Unternehmen in diesem Bereich in ein neues Zeitalter zu führen, die Werkstätte in der Trostgasse und auch der Verkaufsbereich in unseren Autohäusern wird so stark entlastet, zugleich bieten wir unseren Kunden geballte Kompetenz an einem Standort mit mehreren Marken.“ Der freiwerdende Bereich am bisherigen Werkstätten-Standort wird für einen Ausbau der PKW-Werkstätte genutzt, die durch die Erweiterung mit den Marken Fiat und Honda ebenfalls erhöhten Platzbedarf hat.

Extrem hoher Wert beim neuen Projekt wird auf Umweltschutz und Energieeffizienz gelegt. Geschäftsführer DI Thomas Ernst: „Die Gebäude werden alle mit Niedrigenergieheizungen ausgestattet, die Klimakühlung im Sommer erfolgt über ein Grundwasser-Kühlsystem. Eine großzügige Photovoltaik-Anlage sorgt für zusätzliche Energieersparnis.“ Für die Bauumsetzung zeichnet die Fa. ATC verantwortlich, im Bereich Mercedes-Benz wird das neue Autohaus als eines der ersten in Österreich die komplett neue Mercedes-Benz Design- und Ausstattungslinie umsetzen.

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